www.CarpeDiem-living.de 
Pflücke den Tag


NEWS: Das Gartentagebuch 2016 wird im 9. Jahr fortgeführt.

Über den Reiter "Anzucht", sind teilweise die verschiedenen Wachstumsphasen der Anzucht zu finden, wenn ich die Pflanze selbst schon einmal gezogen haben.
Ich habe auch dazugeschrieben, wann und wo ich sie ausgesät habe. Das muß jedoch nicht immer ein Maßstab sein, denn viele Pflanzen, die ich im Zimmer vorziehe,
sind auch sehr gut im Freiland oder Kaltgewächshaus anzuziehen.

Pflanzenportrait   Anzucht  
 
Malva sylvestris wilde Malve, Käsepappel
Herkunft: M. silvestris wurde schon bei den Römern als Duft und Heilpflanze kultiviert. Im 16. JH trug sie auch den Namen Omnimorbia - "Allesheilerin". Die verschiedenen Sorten stammen aus Europa, Asien und Afrika. Das Wort Malve stammt vom altengl. Wort malwe ab und bedeutet soviel wie "weich". Vermutlich ist damit der reizlindernde Schleim mancher Arten gemeint.
Anbau/Anmerkung: Die m. sylvestris hat eigentlich einen Staudencharakter. Wo es ihnen gefällt, wächst sie wieder. Die wilde Malve kann dabei sehr hoch werden. Siemeisten Arten neigt dazu sich selbst auszusäen und wird deshalb von vielen Gärtnern aus ihren Gärten verbannt. Dabei ist nichts dabei, die Jungpflanzen, die nicht benötigt werden herauszureißen. Da einige Pflanzen ausserdem unglaublich anspruchslos sind (wilde Malve, Moschusmalve), wachsen sie praktisch überall. Auch wenn die Stockrosen und die wilde Malve zu Malvenrost neigen, kann ich auf ihre Schönheit an den „unmöglichsten“ Plätzen nicht verzichten.
Ernte: Blätter und Blüten mit Stiel und Saat.
medizinische Verwendung: durch die schleimlösende und entzündungshemmende Wirkung, wird die Malve bei Halzentzündungen, Bronchitis, Erkältungen angewendet. Äusserlich bei nässenden Ekzemen, Abzessen, Furunkeln und Insektenstichen.
Verwendung: Die Blätter können wie Spinat verwendet werden, haben jedoch einen eigenwilligen Geschmack. Die Samen können einfach so gekaut oder in den Salat gegeben werden. Blüten sind lecker und sehen schön in Teemischungen aus. Es sollten nur Blüten Blätter und Samen ohne Malvenrost verwendet werden. Eine Suppe nach einem arabischem Bauerrezept . . Malokhia: 1 Pfund Blätter ohne Blattstiele zerkleinern und in etwa 2 Liter Brühe kochen. Zwei Knoblauchzehen in Öl gebräunt mit 1 TL gem. Koriander, Cayenne Pfeffer und Salz zu einer Paste verrühren und in die Brühe geben. 2 oder 3 Minuten ziehen lassen, dabei ab und zu umrühren, damit sich die Blätter nicht am Boden absetzen.
Vermehrung: Nach der Blüte bildet sich das Saatgut bei allen Arten aus. Beim Eibisch und der chinesischen Gemüsemalve ist das Saatgut sehr klein. Wer die Ausbreitung der Pflanzen verhindern möchte, kann die Pflanzen nach der Blüte einfach zurückschneiden.
Höhe/Breite: Blütezeit: Farbe: rosa
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig winterhart T M



Eessbare bzw. Gemüsepflanze
DDuftpflanze
Mmedizinische Wirkung
SSchattenpflanze
TTeepflanze

Impressum: C. Metzger, Kontakt: garden (add) carpediem-living.de
Haftung: Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich für den Inhalt, denn man auf meiner Website finden kann, keinerlei Haftung übernehme. Mehr dazu >>