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Pflücke den Tag


NEWS: Das Gartentagebuch 2016 wird im 9. Jahr fortgeführt.

Über den Reiter "Anzucht", sind teilweise die verschiedenen Wachstumsphasen der Anzucht zu finden, wenn ich die Pflanze selbst schon einmal gezogen haben.
Ich habe auch dazugeschrieben, wann und wo ich sie ausgesät habe. Das muß jedoch nicht immer ein Maßstab sein, denn viele Pflanzen, die ich im Zimmer vorziehe,
sind auch sehr gut im Freiland oder Kaltgewächshaus anzuziehen.

Pflanzenportrait   Anzucht  
 
Daucas carota Möhre Syrische violette
Herkunft: Die syrische Violette gilt als die Bekannteste unter den Violetten Möhren.
Gelbe und violette Karotten wurden aus der wilden Karotte als sogenannte Urform gezüchtet. Die Kulturformen wurden erstmals im 10/ 11. Jh im Iran und Syrien erwähnt. Im 12 Jh. Gelangten sie dann durch die Araber nach Spanien. Die Karotte an sich wurde schon in der Antike verwendet . Die orangerote länglich dicke Karotte, wie wir sie heute kennen wurde erst im 17/18 Jh. in den Niederlanden gezüchtet. Sie hat einen erheblich höheren Anteil an beta-Carotin.Vermutlich aus einer Kreuzung zwischen 2 Wildformen (D. carota ssp. carota uns D. carota ssp. Maxima). Vielleicht entstand sie aber auch aus einer Muatation der verschiedenfarbigen Karotten.
Boanisch gesehen, besteht zwischen der wilden Möhre und der Zuchtform kein Unterschied.
Die bisherigen Sorten wurden weitestgehend verdrängt. Gelbe wurden zu Futterzwecken verwendet und die violetten haben sich eigentlich nur noch in Spanien halten können.
Vielerorts bekommt man die violetten Möhren als sogenannte Urmöhre zu kaufen.
Auch die Farbindustrie sollen inzwischen besondere Sorten dieser Möhre verwendet werden.
Violette Möhren haben ausserdem einen höheren Lycopingehalt. Weisse und gelbe einen niedrigeren Karotin Anteil.
Anbau/Anmerkung: Das besondere and dieser Möhre ist eigentlich ihr Laub, neben ihrer wunderschölnen violetten Farbe natürlich. Es ist silbrig-blau und etwas behaart. Im 2. Jahr, wenn sie Blüten ansetzt, sieht sie eher wie eine Zierpflanze aus, als eine Möhre. Selbst die Samen sind ziemlich groß und untypisch.
Bei zu dichter Erde wächst sie quer. Sie kann roh oder gekocht verzehren, ist jedoch nicht so süß im Geschmack, wie herkömmliche Möhren.
Mischkultur ist mit Lauch, Zwiebeln, Erbsen, Dill, Mangold, Radieschen, Salat und Tomaten nicht nur gut, sondern hält die Pflanzen auch gesund.
Bei einer sonnigen und zugigen Lage, hat auch die Möhrenfliege es schwer. Der Boden sollte für Möhren nicht frisch gedüngt sein.
Möhren können in Stressituationen Bitterstoffe bilden. Nässe, schwere Böden oder falsche Lagerung können die Entstehung des Bitterstoffs Isocumarin fördern. Auch Reifestoffe in der Luft fördern die Bildung von Bitterstoffe, daher sollten Möhren getrennt von Äpfeln gelagert werden.
Ernte: Damit sich die Möhren entwickeln können, ist es sinnvoll, zu dicht gesäte Möhren auszudünnen, die natürlich auch schon gegessen werden können.
medizinische Verwendung: Blutbildend, harntreibend, antibakterielle Wirkung.
Derselbe Farbstoff (Anthocyane), der auch bei Pflaumen, roten Zwiebeln oder Trauben vorkommt ist in der violetten Möhre enthalten.
Für den Menschen soll dieser Wirkstoff eine krebsvorbeugende Wirkung haben.
Be tacarotin kann zellschädigende Stoffe abfangen und sie dadurch unschädlich machen.
Verwendung: Die syrische Violette behält auchbeim Kochen ihre Farbe und wird wie andere Möhren auch verwendet. Roh oder gekocht.
Vermehrung: Nicht vor Mai aussäen, da sie ziemlich schnell schießt. Um sie dahingehend etwas widerstandsfähiger zu selektieren, sollte Saatgut von Möhren genommen, die nicht so schnell schießen. Möhren brauchen lange zum Keimen und benötigen viel Feuchtigkeit.
Möhren blühen eigentlich erst im 2. Standjahr. Da sie aber kreuzungsgefährdet sind, verkreuzen Sie sich untereinander und das auch mit der wilden Möhre.
Die Einschläge der weißen Wilden sind auch eben an den Merkmalen, wie Helligkeit oft zu erkennen.
Nach der Blüte bilden sich zu einem spätem Zeitpunkt die Samenstände aus, die im Spätsommer geerntet können, wenn sie braun werden.
Höhe/Breite: Blütezeit: Farbe: violett, innen hell (gelblich)
Geruch und Geschmack: erdig-würzig Charakter: G



Eessbare bzw. Gemüsepflanze
DDuftpflanze
Mmedizinische Wirkung
SSchattenpflanze
TTeepflanze

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