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Pflücke den Tag


NEWS: Das Gartentagebuch 2016 wird im 9. Jahr fortgeführt.

Über den Reiter "Anzucht", sind teilweise die verschiedenen Wachstumsphasen der Anzucht zu finden, wenn ich die Pflanze selbst schon einmal gezogen haben.
Ich habe auch dazugeschrieben, wann und wo ich sie ausgesät habe. Das muß jedoch nicht immer ein Maßstab sein, denn viele Pflanzen, die ich im Zimmer vorziehe,
sind auch sehr gut im Freiland oder Kaltgewächshaus anzuziehen.

Pflanzenportrait   Anzucht  
 
Teucrium hyrcanicum / hircanicum Kaukasusgamander / Iranian gamander
Herkunft: Kaukasus/Nord-Iran.
In der iranischen Volksmedizin werden einige Teucrim Arten verwendet. Ausschlaggebend ist das darin enthaltene Öl. Der Anteil ist vom ökölogischen und geographischem Standpunkt abhängig. Am stärksten enthalten sind folgende Bestandteile:Azeton (12.7%), Linalool (11.7%) und e b - Farnesen (10.7%).
Es gibt verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen zu dieser Pflanze, leider fällt es mir schwer, diese Untersuchungen zu Übersetzen. Zur Historie dieser im Iran wild wachsenden Pflanze konnte ich leider bisher noch nichts ermitteln.
Fraglich ist es für mich auch, ob es sich bei T. hyrcanicum um ein Synonym für T. arduinii handelt.
Anbau/Anmerkung: Diese attraktive Wildstaude mit ihren dekorativen roten Blütenähren bereichert den Garten den ganzen Sommer lang.
Das leicht aromatische Laub soll dem des Salbei-Gamanders ähnlich sein.
Untersuchungen zur Verwendung des Öls dieser Pflanze gibt es bisher noch nicht.
Sie wird weniger als Heilpflanze verwendet, sondern als Zierstaude, die auch von Hummeln, Bienen und Schmetterlingen gerne besucht wird.
Eine anspruchslose Pflanze, die mit Sonne und Halbschatten gut zurecht kommt.
Ernte: Wenn die Rspen braun werden, können sie abgenommen werden, um die Samen zu ernten.
medizinische Verwendung: Ich habe wenig Hinweise auf die medizinische Verwendung gefunden, nur dass sie eher als Zierstaude gehalten wird. Ob die Anwendungen bei Erkrankungen der Atemwege, verdauungsfördernd und entzündungshemmend wirklich richtig sind, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen.
Nach weiteren Recherchen konnte ich ermitteln, dass vermutlich enthaltene Phenole antioxidante und antimikrobielle Eigenschaften eine Rolle spielen. Vermutlich spielt das Öl, welches die Pflanze enthalten soll, dabei eine starke Rolle.
Verwendung:
Vermehrung: Durch Ausläufer oder Aussaat (langsam keimend bei 10-15 Grad 3-6 Wochen). Die Staude ist nicht langlebig, soll jedoch für Selbstaussaat sorgen.
Höhe/Breite: circa 60 cm Blütezeit: Juni-September Farbe: rotviolett
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig-winterhart



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