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Pflücke den Tag


NEWS: Das Gartentagebuch 2016 wird im 9. Jahr fortgeführt.

Über den Reiter "Anzucht", sind teilweise die verschiedenen Wachstumsphasen der Anzucht zu finden, wenn ich die Pflanze selbst schon einmal gezogen haben.
Ich habe auch dazugeschrieben, wann und wo ich sie ausgesät habe. Das muß jedoch nicht immer ein Maßstab sein, denn viele Pflanzen, die ich im Zimmer vorziehe,
sind auch sehr gut im Freiland oder Kaltgewächshaus anzuziehen.

Pflanzenportrait   Anzucht  
 
Origanum creticum Kretischer Oregano
Herkunft: Der Name Oregano stammt vom griechischem Wort oros ganos ab und bedeutet so viel wie „Schmuck der Berge“, „Freude der Berge“ oder „Bergwonne“.
Oregano wurde früher auch als Glückskraut bezeichnet und stand als Symbol für Freude und Trost. Die griechische Mythologie besagt, dass süsse, würzige Duft von der Liebesgöttin Aphrodite als Symbol der Freude und des Glücks erschaffen worden sei und das Kraut an den Hängen des Olymp üppig wachsen soll. Kein Wunder, dass es vielseitig für Liebeselexiere und bei Liebeskummer eingesetzt wurde. Auch Verstorbenen soll das Kraut helfen, den Seelenfrieden zu finden und wurde somit oft auf Gräber gepflanzt. Als Schutzkraut sollte es vor Hexenflüchen, bösen Geistern, Kobolden und sogar den Teufel vom Haus fern halten, wenn es über die Türschwelle geworfen wurde.
Der echte Majoran (Origanum vulgaris) wird auch wilder Dost genannt ist in unseren Breiten heimisch und wird wie Oregano verwendet.
Viele aromatische Sorten wie Origanum dictamus (Diptamdost), O. heracleoticum (griechischer Oregano) oder O. creticum (kretischer Oregano) haben ihren Ursprung in Griechenland.
Er wird auch als Kreterdost bezeichnet.
Anbau/Anmerkung: Bevorzugt kalkhaltige, magere und sonnige Standorte. Origanum creticum hat weißliche Blüten und ein scharfes aromatisches Aroma. Er soll mit das intensivste Aroma der Oregano Arten besitzen.
Das Aroma ist wirklich stärker als vom O. vulgare. Die Blüten sind weiss. Leider hat er sich bisher nur nicht so vermehrt, wie sein Verwandter.
Aussaaterfahrungen (da 2008 noch nicht extra im Reiter Aussaat): 17.02.2008 gesät, 04.03.2008 gekeimt, 27.03.2008 pikiert, ein Keimling pikiert 27.03.2008_15.04.2008 einen zweiten Keimling pikiert, der später gekeimt ist.
Ernte: Zum Trocknen am Besten kurz vor der Blüte. Die Blüten können frisch aber auch jederzeit zum Würzen verwendet werden.
medizinische Verwendung: Die Anwendung in der Küche ist nicht nur lecker, sondern auch bei Gallenbeschwerden, Blähungen, Magenschmerzen und anderen Erkrankungen im Magen-Darmbereich einsetzbar.
Lokal soll er auch bei Kratzern und Schnitten angewendet werden. Er wirkt gleichzeitig desinfizierend im Verdauungstrakt und regt die Produktion der Verdauungssäfte an.
Bei Husten als Tee, Bonbon oder Saft. Gegurgelt bei Halsschmerzen und Entzündungen im Mund und Rachenraum. Asthma, Bronchitis, Keuchhusten und Erkältungskrankheiten können ebenfalls mit O. behandelt werden.
Auch als Erkältungsbad oder bei rheumatischen Beschwerden.Das ätherische Öl wirkt zudem entspannend bei Nervosität, Reizbarkeit, Menstruationsbeschwerden, Kopfschmerzen.
Verwendung: Natürlich in der Küche. Lecker zu Marinaden und vielen Gerichten.
Vermehrung: Durch Aussaat. Die Mindesttemperatur sollte 15-20 Grad betragen. Die Keimung kann 1-2 Wochen dauern.
Das Saatgut ist sehr winzig. Wenn die Blüten komplett vertrocknet sind, verreibt man sie zwischen den Händen und die winzigen kleinen braunen Samen sind zu erkennen.
Höhe/Breite: 40 cm Blütezeit: Juli-August Farbe: weiss
Geruch und Geschmack: stark aromatisch stark aromatisch Charakter: mehrjährig-winterhart K



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