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Pflücke den Tag


NEWS: Das Gartentagebuch 2016 wird im 9. Jahr fortgeführt.

Über den Reiter "Anzucht", sind teilweise die verschiedenen Wachstumsphasen der Anzucht zu finden, wenn ich die Pflanze selbst schon einmal gezogen haben.
Ich habe auch dazugeschrieben, wann und wo ich sie ausgesät habe. Das muß jedoch nicht immer ein Maßstab sein, denn viele Pflanzen, die ich im Zimmer vorziehe,
sind auch sehr gut im Freiland oder Kaltgewächshaus anzuziehen.

Pflanzenportrait   Anzucht  
 
Sium sisarum Zuckerwurzel
Herkunft: Asien. Ihre ursprüngliche Wildform ist vom Kaukasus bis nach Sibirien verbreitet.
Vermutlich kam sich schon im 15 Jh. Nach Europa. Kuchen und andere feine Gerichte aus der Zuckerwurzel sollen erstmals in der Renaissance an englischen Tafeln serviert worden sein. Bis Mitte des 19 Jh. Wurde sie zur Herstellung von Zucker verwendet und in Deutschland und Italien angebaut. Danach wurde sie nur noch in Apothekengärten angebaut.
Anbau/Anmerkung: Ein lockerer Boden fördert das Längenwachstum der Wurzeln. Sie bevorzugt nährstoffreichen Boden und sollte 6-8 Monate auf den Beeten Zeit haben. Sie verträgt keine Staunässe, mag es aber gerne feucht. Sie kann wie Möhren kultiviert werden und bevorzugt die gleiche Kulturfolge und möchte im folgenden Jahr nicht am gleichen Standort wachsen. Bei Trockenheit wird der Kern der Wurzel sehr faserig.
Ernte: Im Herbst, nur die jungen einjährigen Wurzeln sind als Wurzelgemüse zu verwenden. Am Besten nach dem ersten Frost, sie können problemlos bis Dezember im Boden bleiben, um etwas dicker zu werden.
Im September/Oktober werden die Dolden braun und das Saatgut kann abgenommen werden.
medizinische Verwendung: Roh enthält die Wurzel etwa 4-8% Sacharose und eine Trockensubstanz von 16% (die Trockensubstanz enthält 63-65% Sucrose). Die Blätter sind reich an Proteinen und Zucker. Die jungen Sprossen enthalten mehr Vitamine als die Wurzeln. In der Wurzel sind Mineralstoffe und Pektine enthalten.
Der Samen und die Wurzel sollen bei Verdauungsbeschwerden helfen. Der Pflanze werden aphrodisierende Eigenschaften nachgesagt, sie soll Herz und Leber stärken, reinigend und harntreibend wirken.
Verwendung: Als Wurzelgemüse. Der faserige Kern sollte vor dem Kochen entfernt werden. Auch die Blätter können in der Küche verwendet werden. Die jungen frischen Triebe im Frühjahr machen sich gut in Salaten.
Vermehrung: Ich habe sie erfolgreich im Zimmer ausgesät und konnte im Herbst des Jahres Saatgut abnehmen, wenn die Dolden braun werden. Sie soll sich jedoch auch durch Teilung oder Wurzelabschnitte gut vermehren. Die Samen sind etwa 3 Jahre keimfähig, wobei an anderen Stellen behauptet wir, sie verlieren schnell an keimkraft. Um eine Auswahl der Besten Pflanzen zu erhalten, wird zunächst die Entwicklung der Knollen beobachtet und möglichst auf Faserigkeit und Größe selektiert. Von den Besten Pflanzen können die Pflanzen über Wurzelteile vermehr werden und das Saatgut im Folgejahr geerntet werden.
Die Aussaat kann etwa Mitte März oder auch schon im Herbst direkt im Freiland erfolgen. Es kann etwa 4-5 Wochen dauern, bis das Saatgut keimt.
Höhe/Breite: 1,50 Blütezeit: Juli-August Farbe: Weisse Blüte, helle Knollen
Geruch und Geschmack: süsslich Charakter: mehrjährig - winterhart



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