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Pflücke den Tag


NEWS: Das Gartentagebuch 2016 wird im 9. Jahr fortgeführt.

Über den Reiter "Anzucht", sind teilweise die verschiedenen Wachstumsphasen der Anzucht zu finden, wenn ich die Pflanze selbst schon einmal gezogen haben.
Ich habe auch dazugeschrieben, wann und wo ich sie ausgesät habe. Das muß jedoch nicht immer ein Maßstab sein, denn viele Pflanzen, die ich im Zimmer vorziehe,
sind auch sehr gut im Freiland oder Kaltgewächshaus anzuziehen.

Pflanzenportrait   Anzucht  
 
Saponaria officinalis Seifenkraut
Herkunft: Europa und Einbürgerung in Nordamerika.
Im 8. Jh vor Chr. Verwendeten die Assyrer sie schon als Seife. Bereits von Hippokrates und vielen anderen antiken Ärzten wird dieses Kraut schon für medizinische Behandlungen z. B. bei zur Heilung von Ausschlägen oder Reinigung der Haut verwendet.
Borel stellte fest, dass sie gut gegen Fallsucht wirkt ( Aufguss aus pulverisierten Seifenkrautsamen 1 Drachme auf 6 Unzen Wasser).
Nicolas Lemery sagt, es würde die Körpersäfte mächtig machen und äußerlich gebraucht juckende Hautübel vertreiben.
Culper (1653) beschreibt sie als „zuverlässiges Heilkraut gegen Syphilis“. Saponaria wird vom lat. sapo für Seife abgeleitet.
Anbau/Anmerkung: Dieses rhizombildende Staude gelangte 2007 in meinen Garten. 2008 habe ich es entweder nicht mehr gesehen, oder es war sehr klein. Im Sommer 2009 konnte ich mich an den niedlichen Blüten erfreuen und es hat bisher auch noch nicht den Drang zu „verunkrauten“, wie es von vielen befürchtet wird.
Ernte:
medizinische Verwendung: Das Dekot aus der Wurzel sollte früher besonders gut gegen Hautflechten, Gürtelrose, Ekzeme, Dermatose und Furunkeln helfen.
Blätter, Blüten und Wurzeln wirken harntreibend, blutreinigend, abführend, auswurffördernd und gallefördernd. Dementsprechend wird es auch innerlich bei Rheuma, Hautkrankheiten, Gallenkoliken und Gichtschüben verwendet.
Äußerlich bei Hautkrankheiten. Heute wird es nur noch selten verwendet.
Zerstört bei Überdosierung die roten Blutkörperchen und lähmt das vasomotorische Zentrum.
Verwendung: Ein Aufguss wird auf 1 Liter Wasser mit 20 –30 g Blättern hergestellt.
Frisch gepflückt brennt das Kraut auf der Haut, es ist erst getrocknet zu verwenden.
Zum äußerlichen Gebrauch wird die getrocknete Wurzel verwendet. Auf 1 Liter kochendes Wasser 50-60 g 15 Minuten ziehen lassen. Als Aufguss oder zum Einreiben verwenden.
Im Nahen Osten wird der Extrakt als Emulgator für die Süßspeise halva aus Sesamsamen verwendet. In der Ukreine für ein ähnliches Erzeugnis aus Sonnenblumenkernen.
Das getrocknete Kraut wird auch für Naturschampoos verwendet.
Vermehrung:
Höhe/Breite: 30-90 Blütezeit: Farbe: rosa
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig-winterhart



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