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Pflücke den Tag


NEWS: Das Gartentagebuch 2016 wird im 9. Jahr fortgeführt.

Über den Reiter "Anzucht", sind teilweise die verschiedenen Wachstumsphasen der Anzucht zu finden, wenn ich die Pflanze selbst schon einmal gezogen haben.
Ich habe auch dazugeschrieben, wann und wo ich sie ausgesät habe. Das muß jedoch nicht immer ein Maßstab sein, denn viele Pflanzen, die ich im Zimmer vorziehe,
sind auch sehr gut im Freiland oder Kaltgewächshaus anzuziehen.

Pflanzenportrait   Anzucht  
 
Cyclanthera padata Inka Gurke
Herkunft: Caigua- Achocca- Hörnchenkürbis
Anden, Peru und Bolivien.
Die Vorfahren der Inkas sollen die Frucht schon für über 1.000 Jahren in der Küche verwendet haben. Schamanen haben sie auch als Heilmittel verwendet.
Anbau/Anmerkung: Diese kleine kuriose Frucht ist eine wuchsfreudige Pflanze, die auch mit Halbschatten gut zurecht kommt.
Sie rankt sehr stark und ich habe ihre Wuchskraft ein wenig unterschätzt (bis zu 10 Meter sagt man ihr nach). Die hat sie bei mir allerdings nicht erreicht.
Die Früchte reifen erst spät aus, aus diesem Grund wird auch eine Voranzucht empfohlen. Ein Gewächshaus braucht sie nicht und bei den Maßen, die sie einnimmt, ist es auch nicht wirklich zu empfehlen. Ihre Kätetoleranz ist weitaus größer als bei Gurken.
Die Blüten sind unscheinbar und sollen etwas nach Kaugummi riechen. Sie soll sogar unter Glas mehrjährig gehalten werden können. Über Erfahrungsberichte dazu würde ich mich freuen.
Ernte:
medizinische Verwendung: Medizinisch: Die Früchte enthalten zahlreiche Vitalstoffe.
Sekundäre Pflanzstoffe wie Phytosterine und Sapoine. Sapoine haben eine entschlackende Wirkung und wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus.
Sie enthält schwefelhaltigen Nährstoffe, die auch in Kürbis, Knoblauch und anderen Gemüsen bekannt sind und antioxidative Flavonoide, die immunstärkende und krebshemmende Wirkung haben.
Sie sind sogar als Kapseln zur Nahrungsergänzung erhältlich. Dafür werden die Früchte getrocknet und pulverisiert.
Ihre Wirkstoffe sollen antdiabetisch, cholesterinsenkend und blutdrucksenkend sein.
Speziell die zerstoßenen Samen sollen eine blutdrucksenkende Wirkung haben und werden auch als Tee getrunken.
Verwendung: Junge Früchte können roh oder gekocht verzehrt werden.
Junge Triebe und Blätter können ebenfalls roh oder auch als Suppengemüse verwendet werden.
In Peru werden sie für klassische Gerichte wie „Guiso Caiga“ oder „Caigua Rellena“ verwendet.
Ältere Früchte werden für Füllungen (Hack, Bohnen, Linsen) verwendet. Dafür aufschneiden, Kerne entfernen, füllen und Backen. Etwa 10 Minuten Garzeit. Die Stacheln werden beim Kochen weich und können mit gegessen werden.
Bisher habe ich mich noch nicht getraut, die Früchte einfach im Mixer zu pürieren und zu trinken, es wird jedoch auch empfohlen.
Selbst die Samen sollen essbar sein, wie die verwendet werden habe ich noch nicht ermittelt.
Bei Trockenheit benötigt sie Wasserzugaben, denn regenreiche Sommer bekommen ihr besonders gut. Doch trotz dieser Aussage hat sie bei mir auch in 2009 einige der Trockenperioden ohne Zugaben gut überstanden. Sie ist eine Pflanze, die keinerlei besonderer Pflege bedarf und schnell auch halbschattige Plätze mit ihr begrünen.
Die jungen Früchte sollen auch wie Gurken in Essig eingelegt werden können. Ich selbst esse keine in Essig eingelegten Früchte, könnte mir aber vorstellen, dass sie gut mit Chili zu kombinieren sind.
Die Früchte sind völlig frei von Bitterstoffen.
Übrigens mögen meine Meerschweine sie auch besonders gerne.
Vermehrung: über Samen
Höhe/Breite: Blütezeit: Farbe:
Geruch und Geschmack: mild Charakter:



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