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Pflücke den Tag


NEWS: Das Gartentagebuch 2016 wird im 9. Jahr fortgeführt.

Über den Reiter "Anzucht", sind teilweise die verschiedenen Wachstumsphasen der Anzucht zu finden, wenn ich die Pflanze selbst schon einmal gezogen haben.
Ich habe auch dazugeschrieben, wann und wo ich sie ausgesät habe. Das muß jedoch nicht immer ein Maßstab sein, denn viele Pflanzen, die ich im Zimmer vorziehe,
sind auch sehr gut im Freiland oder Kaltgewächshaus anzuziehen.

Pflanzenportrait   Anzucht  
 
Stachys officinalis (Betonica officinalis) Heilziest
Herkunft: Europa
Stachys bedeutet Ähre. Der Name Ziest ist von unbekanntesr Herkunft und taucht erst im 19. Jh auf. Ein weiterer Name ist auch Betonie, Flohblume, Zahnkraut, oder Zehrkraut.
Es gibt etwa 300 Arten dieser Gattung als ein und mehrjährige.
Stachys officinalis. Ist schon im Mittelalter ein Heil- und Zauberkraut gewesen, welches auch gegen Kopfschmerzen eingesetzt wurde.
Der Leibarzt des Kaisers August, Antonius Musa schrieb sogar ein Buch nur über dieses Kraut. Unter anderem pries er dort die Fähigkeiten des Ziest an, Leber und Körper der Menschen vor Epedimien zu bewahren und vor der Wirkung von Zauberkräften. Culpeper (1643) listet 47 Beschwerden auf, gegen die S. officinalis eingesetzt werden kann.
Anbau/Anmerkung: Sein natürliches Vorkommen sind: Moorwiesen, Bergwiesen, Heide. Kalkarme, feuchte und basenreiche Böden.
In freier Natur ist S. officinalis kaum noch anzutreffen und daher gilt er als vom Aussterben bedroht.
Diese Pflanze habe ich schon seit vielen Jahren bei mir im Garten. Mit seiner langen Blütezeit erfreut er nicht nur mich, sondern auch viele Insekten. Mehrere Umzüge hat er nun schon mitgemacht und alle problemlos überstanden. Die Standorte scheinen im bisher zu behagen, denn er wächst und gedeiht und ist eine sehr genügsame Pflanze.
Sonne oder Teilschatten.
Ernte: Das Saatgut wird nach der Blüte geerntet und ist schwer aus den Dolden zu bekommen, da die Blütenköpfchen dünne Härchen besitzen, die beim verlesen ganz schön pieksen.
medizinische Verwendung: Schon Hildegard von Bingen war dieses Kraut bekannt. Sie empfahl ihn bei schlechten Träumen und Monatsbeschwerden.
Innerlich bei Kopfschmerzen in Zusammenhang mit Schwäche, nervöse Agespanntheit, Angstzustände, Katarrhe der oberen Lutwege, Gastritis, Bluthochdruck, schlechte Verdauung, Nebenhöhlenentzündung,... Äußerlich bei Wunden, Quetschungen, Geschwüren, Hals und Zahnfleischentzündungen. Dieses ist nur eine kurze Zusammenfassung der verschiedenen Anwendungsbereiche.
Heutzutage wurden Alkaloide im Heilziest festgestellt, auf Grund dessen Die Pflanze medizinisch nicht mehr verwendet wird.
Verwendung: Aus Blättern und Blüten wir Tee bereitet.
Die blühende Pflanze wird auch für Tinkturen, Flüssigextrakte und Aufgüsse verwendet.
Vermehrung: Bisher hat er sich bei mir leider noch nie selbst versamt. Das ist eigentlich schade, denn die Jungpflanzen würden sofort ein neues Zuhause finden. Durch Teilung kann die Pflanze jedoch auch vermehrt werden.
Saatgut habe ich zwar schon abgenommen, hatte die Samen jedoch immer verschenkt , so dass ich an dieser Stelle keine Erfahrungen gesammelt habe.
Höhe/Breite: 30-80 cm Blütezeit: Juni-September Farbe: dunkelrosa
Geruch und Geschmack: Charakter: Mehrjährig winterhart



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