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Pflücke den Tag


NEWS: Das Gartentagebuch 2016 wird im 9. Jahr fortgeführt.

Über den Reiter "Anzucht", sind teilweise die verschiedenen Wachstumsphasen der Anzucht zu finden, wenn ich die Pflanze selbst schon einmal gezogen haben.
Ich habe auch dazugeschrieben, wann und wo ich sie ausgesät habe. Das muß jedoch nicht immer ein Maßstab sein, denn viele Pflanzen, die ich im Zimmer vorziehe,
sind auch sehr gut im Freiland oder Kaltgewächshaus anzuziehen.

Pflanzenportrait   Anzucht  
 
Lupinus mutabilis Anden Lupine, Tarwi
Herkunft: Vermutlich aus dem Hochland der Anden.
Heimische Namen: "tarwi", "tarkui" oder "chocko"
Es wurde bisher keine Wildform dieser Art gefunden. Vermutlich ist sie aus einer Snthese zwischen aus Lupinus ornatis, Lupinus douglasi und Lupinus pubescens entstanden, oder andere Lupinenarten aus Südamerika.
Als alte Kulturpflanze (wie auch die Lupinus albus) wurden Samen aus der Zeit 800 v. Chr. Gefunden. Lt. Berichten aus der Zeit der spanischen Eroberungen ernährte sich die Urbevölkerung zu etwa 5% von der Anden-Lupine.
Die Eßgewohnheiten dr Bevölkerung änderten sich mit der spanischen Eroberung, da neue Kulturpflanzen wie Weizen, Bohnen, Erbsen angebaut wurden, die die L. mutabilis verdrängten.
Heutzutage werden die entbitterten Samen nur noch in Ecuador in größerem Maße als Nahrungsmittel genutzt..
Anbau/Anmerkung: Sie soll sich in Mischkultur mit Quinoa und Mais bewährt haben.
Selbstbefruchter, Fremdbefruchtun durch Insekten 5-10 %
Bei neueren Sorten soll der Anteil auf bitterstoffarme Sorten von nur 0,4 % Gesamtalkaloid im Samen gezüchtet worden sein.
Es werden auch technische Entbitterungsverfahren verwendet, um die alten ertragreichen Sorten für die Versorgung der Menschen in den Heimatgebieten einzusetzen.
Durch ihre geringen Bodenansprüche, und ihre Eigenschaften als Stickstoffsammler und Phosphataufschließer trägt sie zur Bodenverbesserung bei. 2009 sammle ich meine ersten Erfahrungen mit dieser Planze. Sie hat eine sehr schöne Blüte, die sich wunderbar in mein Oca Beet integriert. Durch die vielen starken Regenschauer sind die Pflanzen leider teilweise umgefallen und die Schnecken haben die reifenden Samenkapseln entdeckt. Die Pflanzen selbst verschonen sie, sie überwinden nur alle erdenklich Hindernisse, um an die Samenschoten zu gelangen. Das empfinde ich als sehr ärgerlich, da ich sie gerne weiter vermehren wollte.
Ernte:
medizinische Verwendung: Inhaltsstoffe: 38-56 % Rohprotein, 22-25 % Rohfett. Geringerer Anteil Cystin- und Methionin, als bei der Sojabohne.
Verwendung: Die Urbevölkerung Amerikas hat die Alkaloide durch kochen und wässern entfernt, um sie genießbar zu machen. Das Kochwasser wurde zur Bekämpfung von Schädlingen und als Medizin bei Würmern, Hauterkrankungen und Rheuma verwendet.
Ohne umfassende Informationen rate ich jedoch vom Verzehr ab.
Vorsicht, viele Sorten, insbesondere die ältern enthalten bis zu 4% Gesamtalkaloid, welches bei kleinen Säugern toxisch wirken und beim Menschen und großen Säugern Gesundheitsschäden verursachen kann. Eine vergleichbare Neuwelt Lupine zur Korrnutzung wäre die Lupinus elegans.
Vermehrung: Das Saatgur ausreifen lassen, bis die Kapseln trocken und braun sind, sie lassen sich dann gut lagern. Im Frühjahr können sie direkt im Freiland wie die normale Gartenlupine ausgesät werden.
Höhe/Breite: 1-2 Meter Blütezeit: Farbe: Variationen von weiß, gelblichgrün, rosa, hellblau bis violett. In der Mitte gel
Geruch und Geschmack: Charakter: einjährig



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