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Pflücke den Tag


NEWS: Das Gartentagebuch 2016 wird im 9. Jahr fortgeführt.

 
Thymus vulgaris Thymian
Herkunft: Mittelmeerregion Durch Hybridisierungen gelangen viele Synonyme und ungültige Namen in Umlauf. Die Bestimmung der Arten wird dadurch bei über 350 Arten erschwert. Thymus leitet sich wahrscheinlich vom griech. Wort für Brandopfer oder Ausräucherung ab, was sich auch auf seine antiseptische Wirkung durch Räucherungen beziehen kann. Es kann jedoch auch vom gr. thumus für Mut abgeleitet werden. In England wurde Rittern ein mit Thymian besticktes Pfand überreicht, um ihre Tapferkeit zu stärken.
Früher glaubte man, dass die Seelen Verstorbener in den Blüten wohnten. Angeblich soll Thymianduft an von Geistern verwunschenen Orten in der Luft liegen. Doch auch junge Frauen trugen ihn bei sich, damit er ihnen ihre Liebe offenbarte.
Anbau/Anmerkung: Sein natürliches Vorkommen ist auf Kalkböden und trockenem Grasland. Manche Arten überstehen unsere Winter nicht. Zumeist liegt das jedoch daran, dass zuviel Feuchtigkeit im Boden ist.
Ernte: Zum Trocknen vor der Blüte, sonst Laufend.
medizinische Verwendung: Das Thymol ist für sie antiseptische und schleimlösende Wirkung verantwortlich. Äußerlich als Gegenreizmittel, um bei rheumatischen Beschwerden, die Gelenke zu erwärmen und die Durchblutung anzuregen. Als Aufguss ins Badewasser, Tinktur oder Sirup. Nicht in der Schwangerschaft verwenden.
Verwendung: Ein wunderbares und unverzichtbares Küchenkraut. Sehr lecker ist Ziegenkäse mit frischen Thymianzweigen und etwas Honig gebacken, auf Rukkola Salat angerichtet.
Vermehrung: Am Besten durch Absenker.
Höhe/Breite: Blütezeit: Farbe:
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig winterhart


Thymus serpyllum Sandthymian
Herkunft: Nordeuropa
Durch Hybridisierungen gelangen viele Synonyme und ungültige Namen in Umlauf. Die Bestimmung der Arten wird dadurch bei über 350 Arten erschwert.
Thymus leitet sich wahrscheinlich vom griech. Wort thyein für Brandopfer oder Ausräucherung ab, was sich auch auf seine antiseptische Wirkung durch Räucherungen beziehen kann. Es kann jedoch auch vom griech. thumus für Mut abgeleitet werden. In England wurde Rittern ein mit Thymian besticktes Pfand überreicht, um ihre Tapferkeit zu stärken.
Früher glaubte man, dass die Seelen Verstorbener in den Blüten wohnten. Angeblich soll Thymianduft an von Geistern verwunschenen Orten in der Luft liegen. Doch auch junge Frauen trugen ihn bei sich, damit er ihnen ihre Liebe offenbarte.
Schon im 5 Jh. Empfiehlt Aetius, ein berühmter Arzt, Thymian um schwarze Galle und verfaulte Substanzen auszuscheiden. Auch gegen Reißen , Nieren und Blasenschmerzen, Dickdarmentzündung und aufgeblähtem Leib, Melancholie und geistige Störungen verschreibt der Arzt ihn.
Nach Plinus macht Thymian trübe Augen wieder klar. Und die nächsten Aufzeichnungen tauchen erst wieder im 11. Jh auf. Hildegard von Bingen und Albertus Magnus empfehlen ihn bei Aussatz, Lähmung und Nervenkrankheiten.
Mattenbildender Halbstrauch.
In der Naturheilkunde wurde hauptsächlich T. serpyllum und T.vulgaris verwendet. Öl aus T. serpyllum enthält im Gegensatz zu T.vulgaris weniger Cavacrol, aber dafür mehr Linalol und Cymol. Aus diesem Grund wirkt es auch beruhigend.
Anbau/Anmerkung:
Ernte: Ganze Pflanze jederzeit. Zum Trocknen am Besten vor der Blüte.
medizinische Verwendung: Durch seine schleim- ,krampflösende und stark antiseptische Wirkung gerne bei Lungenbeschwerden, Bronchitis, Katarrrh, Keuchhusten, Kehlkopfentzündung, Kater, Kolik, Blähungen. Zur Stärkung des Immunsystems, stimulierden und tonisierend. Gut gegen Angstzustände, trübe Gedanken, niedrigem Blutdruck, Schwächezuständen und Ermüdungserscheinungen. Äußerlich auch bei Brustdrüseentzündungen, geringeren Verletzungen, Ischias, Rheuma, Mund und Zahnspülungen bei Entzündungen.
Verwendung: In der Küche zum Würzen. Als Tee.
Auf 1 Liter Weiß- oder Rotwein etwa 30-50g Thymian geben. 8 Tage ziehen lassen, filtern und ggf. nachsüßen. Als Aperitif geeignet.
In einem alten Rezept heisst es Thymian in süsser Limonade mit etwas Salz und Essig, erleichtert das Abhusten. Mit Honig gemischt hält er das Blut flüssig und mit Senf gemischt verhindert er Halsübel und übermäßige Schleimbildung. (Das habe ich selbst noch nicht versucht)
Vermehrung: durch Absenker oder Aussaat
Höhe/Breite: 5-40 Blütezeit: Juni-Oktober Farbe: rosa
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig-winterhart


Thymus pulegioides Arzneithymian
Herkunft: Europa
Durch Hybridisierungen gelangen viele Synonyme und ungültige Namen in Umlauf. Die Bestimmung der Arten wird dadurch bei über 350 Arten erschwert.
Thymus leitet sich wahrscheinlich vom griech. Wort thyein für Brandopfer oder Ausräucherung ab, was sich auch auf seine antiseptische Wirkung durch Räucherungen beziehen kann. Es kann jedoch auch vom griech. thumus für Mut abgeleitet werden. In England wurde Rittern ein mit Thymian besticktes Pfand überreicht, um ihre Tapferkeit zu stärken.
Früher glaubte man, dass die Seelen Verstorbener in den Blüten wohnten. Angeblich soll Thymianduft an von Geistern verwunschenen Orten in der Luft liegen. Doch auch junge Frauen trugen ihn bei sich, damit er ihnen ihre Liebe offenbarte.
Schon im 5 Jh. Empfiehlt Aetius, ein berühmter Arzt, Thymian um schwarze Galle und verfaulte Substanzen auszuscheiden. Auch gegen Reißen , Nieren und Blasenschmerzen, Dickdarmentzündung und aufgeblähtem Leib, Melancholie und geistige Störungen verschreibt der Arzt ihn.
Nach Plinus macht Thymian trübe Augen wieder klar. Und die nächsten Aufzeichnungen tauchen erst wieder im 11. Jh auf. Hildegard von Bingen und Albertus Magnus empfehlen ihn bei Aussatz, Lähmung und Nervenkrankheiten.
Mattenbildender Halbstrauch.
In der Naturheilkunde wurde hauptsächlich T. serpyllum und T.vulgaris verwendet. Öl aus T. serpyllum enthält im Gegensatz zu T.vulgaris weniger Cavacrol, aber dafür mehr Linalol und Cymol. Aus diesem Grund wirkt es auch beruhigend.
Anbau/Anmerkung: Aufsteigender Halbstrauch
Sandige, trockene, steinige Plätze
T. pulegioides gehört zu den 37 häufigsten Arten, der im Handel üblicherweise verwendeten getrockneten Thymiankräuter und ätherischer Öle.
Durch das abernten der Arten z. T. in freier Natur wird befürchtet, dass einige Arten gefährdet werden können, da die gesamte Pflanze mit Wurzel herausgerissen wird.
In unseren Breiten gilt diese Art in freier Natur als gefährdet.
Ernte: Ganze Pflanze jederzeit. Zum Trocknen am Besten vor der Blüte.
medizinische Verwendung: Zur Stärkung des Immunsystems, stimulierden und tonisierend. Gut gegen Angstzustände, trübe Gedanken, niedrigem Blutdruck, Schwächezuständen und Ermüdungserscheinungen. Siehe auch T. vulgaris und T. serpyllum
Verwendung: Wichtiges Küchengewürz, gerade für fette Speisen und als Tee.
Auf 1 Liter Weiß- oder Rotwein etwa 30-50g Thymian geben. 8 Tage ziehen lassen, filtern und ggf. nachsüßen. Als Aperitif geeignet.
Vermehrung: Durch Absenker oder Aussaat.
Höhe/Breite: Blütezeit: Juni-Oktober Farbe: rosa
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig-winterhart



Eessbare bzw. Gemüsepflanze
DDuftpflanze
Mmedizinische Wirkung
SSchattenpflanze
TTeepflanze

 


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