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Pflücke den Tag


NEWS: Das Gartentagebuch 2016 wird im 9. Jahr fortgeführt.

 
Salvia officinalis Gartensalbei, echter Salbei
Herkunft: Mittelmeerraum, Nordafrika. S. Off. ist die verbreiteste und robusteste der Salvia Arten. seit dem Mittelalter wir er in Europa kultiviert und gelangte im 17. Jh. nach Nordamerika. In der Antike wurde im nachgesgt, er verlängere das Leben und wurde auch Salvia salvatrix "Salbei, die Retterin" genannt. Der lat. Name leitet sich von "salvere" ab, was so viel wie "sich wohl fühlen" bedeutet.
Anbau/Anmerkung: Es gibt viele Arten, von S. Officinalis, das Foto stellt jedoch den echten Salvia Officinalis ohne weitere Zusatzbezeichnungen dar. Wer Salbei libt, sollte sich auch diesem in seinen Garten holen. Er erfreut das Auge mit üppiger Blüte und sein Aroma istwirklich gut. Im Alter beginnt er gerne zu verholzen, was im ein charismatisches Aussehen verleiht. Ein Rückschnitt tut ihm dann trotzdem hin und wieder ganz gut.
Ernte: Blätter können jederzeit geerntet werden.
medizinische Verwendung: Innerl. bei Blähungen, Leberbeschwerden,Angstzuständen, Deprssionen,....Äußerlich bei Mund- und Zahnfleischentzündungen, Hautinfektionen und Scheidenausfluss.
Verwendung: Die Blätter eignen sich sehr gut zum Würzen in der Küche. Als Tee ist der Geschmack nicht jedermanns Sache. In Kräutermischungen mit Rosmarin, Oregano und Thymian paßt er hervorragend. Knoblauchbohnen mit Salbei, ein Gedicht.
Vermehrung: Durch Aussaat, Absenker oder Stecklinge.
Höhe/Breite: etwa 80 cm, breit bis 1 Meter Blütezeit: Mai/Juni Farbe: blau
Geruch und Geschmack: sehr intensiv lecker Charakter: mehrjährig winterhart T


Salvial lavandulifolia Salbei, spanischer, kleinblättriger, lavendelblättriger
Herkunft: Mittel-,Süd- und Ostspanien, sowie Nordfrankreich.
S. Off. ist die verbreiteste und robusteste der Salvia Arten. seit dem Mittelalter wir er in Europa kultiviert und gelangte im 17. Jh. nach Nordamerika. In der Antike wurde im nachgesgt, er verlängere das Leben und wurde auch Salvia salvatrix "Salbei, die Retterin" genannt. Der lat. Name leitet sich von "salvere" ab, was so viel wie "sich wohl fühlen" bedeutet.
Anbau/Anmerkung: Dieser Salbei hat einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen, ohne die Mengen Thujon, die in manchen Salbei Arten vorkommen. Der Wuchs ist eher klein und es gibt unterschiedliche Aussagen, ob er vollkommen winterhart ist, oder nicht. Ich habe ihn als winterhart bekommen.
Ich bin mir nicht sicher, ob es sich bei dem Salbei, den ich seinerzeit aus dem Samen gezogen habe nicht doch um S. officinalis handelt. Ich habe irgendwie das Gefühl, die werden manchmal verwechselt. Kleiner scheinen meine Blätter nicht zu sein.
Ernte: Die Blätter jederzeit.
medizinische Verwendung: Mit seiner antiseptischen, adstringierenden, stärkenden, verdauungsfördernden, fiebersenkenden, entgiftenden und schleimlösenden Wirkung stärkt er sowohl das Immunsystem, als auch die Nerven und unterstützt bei Menstuationsbeschwerden durch seine Östrogene Wirkung und regt die Gehirnfunktionen an.
Der Spanische Salbei enthält im Gegensatz zu seinen Verwandten fast kein Thujon und auch nicht den Bitterstoff Carnosol.
Verwendung: Die Blätter können wie die von S. officinalis als Tee oder Gewürzkraut verwendet werden.
Vermehrung: Wenn die Blüten ausgereift sind, bildet sich das Saatgut aus. Aus den Samen lassen sich im Frühjahr Hungpflanzen ziehen. Vermutlich lassen sich auch aus dieser Art gut Stecklinge ziehen, versucht habe ich es jedoch noch nicht.
Höhe/Breite: 35 cm Blütezeit: Farbe: blass lavendelblau
Geruch und Geschmack: Charakter: winterhart-mehrjährig T M


Salvia sclarea Muskatellersalbei
Herkunft: Südwest- und Mitteleuropa bis Zentralasien. S. Off. ist die verbreiteste und robusteste der Salvia Arten. seit dem Mittelalter wir er in Europa kultiviert und gelangte im 17. Jh. nach Nordamerika. In der Antike wurde im nachgesgt, er verlängere das Leben und wurde auch Salvia salvatrix "Salbei, die Retterin" genannt. Der lat. Name leitet sich von "salvere" ab, was so viel wie "sich wohl fühlen" bedeutet.
Anbau/Anmerkung: Dieser Salbei ist leicht an seinen behaarten Blättern zu erkennen und einer der wenigen Arten, der gleichzeitig als Schnittblume taugt.
Leider schaffe ich es nicht, ihn in meinem Garten zu kultivieren. Die Schnecken lieben ihn heiß und innig.
Ernte: Die Blätter jederzeit.
medizinische Verwendung: Seine krampflösende, adstringierende, wärmende, nervenberuhigende, schleimlösende Eigenschaft wird bei Erbrechen, Appetittmangel, und Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Er regt die Gebärmutter und die Östogenproduktion an. Angeblich wird ihm auch ein aphrodisierende Wirkung nachgesagt.
Verwendung: Die Blätte werden als Te oder zu Salat gegessen. Früher wurden die Blätter zusammen mit Holunderblüten aufgebrüht und verliehen Wein ein Muskatelleraroma. Muskatelleröl hat ein Ambergis Aroma und wird als Fixativ für Parfüms oder für Seifen und andere Kosmetika verwendet.
Vielleicht läßt sich mit dieser Geschmack in ein Marmeladenglas einfangen?
Vermehrung: Es handelt sich um eine zweijährige Pflanze, die im ersten Jahr nur eine Blattrosette bildet. Anschließend soll er sich selber aussäen (das hoffe ich zumindest). Geblüht hat er bei mir bisher noch nicht, da ich ihn erst im Frühjahr 2008 ausgesät habe.
Höhe/Breite: bis 1 Meter Blütezeit: Farbe: cremegelb , rosa, lila bis blau
Geruch und Geschmack: Charakter: winterhart-zweijährig T M


Salvia verticillata Salbei, quirlblütiger
Herkunft: Europa, Kleinasien, Kaukasus.
S. Off. ist die verbreiteste und robusteste der Salvia Arten. seit dem Mittelalter wir er in Europa kultiviert und gelangte im 17. Jh. nach Nordamerika. In der Antike wurde im nachgesgt, er verlängere das Leben und wurde auch Salvia salvatrix "Salbei, die Retterin" genannt. Der lat. Name leitet sich von "salvere" ab, was so viel wie "sich wohl fühlen" bedeutet.
Anbau/Anmerkung: Dieser Salbei ist stark wüchsig und soll auch Unkraut unterdrücken. Das ihm der Duft fehlt, macht er durch seine wüchsige Art, mit der er sich in jedes Staudenbeet integriert wieder wett.
Er ist bei mir bisher vollkommen winterhart.
Ernte: Die Samen bei Reife
medizinische Verwendung: mir nicht bekannt
Verwendung: mir nicht bekannt
Vermehrung: Diese Art soll sich durch Selbstaussaat vermehren, die Erfahrung habe ich bisher noch nicht gemacht.
Höhe/Breite: circa 50 cm Blütezeit: Farbe: blau
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig winterhart


Salvia glutinosa Salbei, gelber oder klebriger
Herkunft: Europa, SW-Asien, Himalaya. S. Off. ist die verbreiteste und robusteste der Salvia Arten. seit dem Mittelalter wir er in Europa kultiviert und gelangte im 17. Jh. nach Nordamerika. In der Antike wurde im nachgesgt, er verlängere das Leben und wurde auch Salvia salvatrix "Salbei, die Retterin" genannt. Der lat. Name leitet sich von "salvere" ab, was so viel wie "sich wohl fühlen" bedeutet.
Anbau/Anmerkung: Der einzige Salbei, der auch mal etwas Halbschatten verträgt.
Sein natürliches Vorkommen in Europa ist auf lehmigem, morastreichem Boden an Waldplätzen, ein völlig anderes Standortverhalten, als seine lieben Verwandten.
Er ist bei mir bisher vollkommen winterhart und hat sih im neuen Garten zu einer gewaltigen Staude entwickelt. Typisch sind seine klebrigen Blüten.
Ernte: Die Samen bei Reife.
medizinische Verwendung: mir nicht bekannt
Verwendung: Die gelben klebrigen Blüten sollen gut in Tee schmecken
Vermehrung: Durch Aussaat.
Höhe/Breite: bis 180 cm Blütezeit: Farbe: gelb
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig winterhart


Salvia hispanica Salbei, spanischer (Chia)
Herkunft: Mexiko und Peru, in der Karibik eingebürgert.
Zur Geschichte konnte ich bisher noch nichts ermitteln.
Anbau/Anmerkung: 2009 habe ich das erste mal Saatgut von dieser Salbei Art erhalten und ihn das erste Mal angezogen. Er keimt sehr schnell und wächst auch in kurzer Zeit stark.
Leider habe ich diesen Salbei nicht mehr, da ich ihn nicht durch Saatgut vermehren konnte.
Ernte: Die Samen bei Reife im Herbst
medizinische Verwendung: Mir nicht bekannt
Verwendung: Die nahrhaften Samen werden als Tierfutter verwendet, und in der Küche verwendet.
Die schleimigen Samen werden in Wasser eingeweicht un mit Zitronesaft, Wasser und Zucker zu einem Getränk Namens Chia vermischt.
Auch als Brei oder Dessert werden die eingeweichten Samen zubereitet.
Getrocknet werden sie mit Backmehl vermengt, gepresst als nahrfaftes Öl mit vielen essentiellen Fettsäuren.
Angekeimt können sie als Sprossen zu Salaten gegessen werden.
Vermehrung: Durch Aussaat im Frühjahr.
Höhe/Breite: 60-90 Blütezeit: Farbe: blau
Geruch und Geschmack: Charakter: einjährig


Salvia lyrata Salbei, amerikanischer Heilsalbei
Herkunft:
Anbau/Anmerkung: 2008 habe ich Saatgut erhalten. Er bildet sehr schöne Blätter und ich konnte auch Saat abnehmen. Blüten konnte ich bisher nicht wirklich beobachten. Diese sind scheinbar vollkommen unauffällig.
Wenn die Pflanze um Saatgut zu ernten zurück geschnitten wird, treibt sie neu aus.
Die Pflanzen sind kurzlebig, vermehren sich auf sandigem Boden jedoch immer wieder.
Ernte: Die Samen reifen prima nach, so dass auch schon geerntet werden kann,wnn noch einige Samen grün sind.
medizinische Verwendung: Die Pflanze soll schweißtreiben und mild abführend wirken und wird bei Durchfall, Husten und Erkältung angewendet.
Frische Blätter sollen angewendet werden, um Warzen zu entfernen.
Als Volksheilmittel soll sie auch bei Krebs angewendet werden.
Als Salbe soll sie Wunden heilen.
Verwendung: Frische junge Blätter sollen als Salat oder wie Spinat verwendet erden können.
Als Tee etwa 10 Minuten ziehen lassen.
Vermehrung: Er soll sich breitwillig selbst aussäen. Die Jungpflanzen werden leider gerne von Schnecken gefressen, daher pflanze ich ihn bei mir als „Beiwerk „ in Kübeln.
Höhe/Breite: 30 cm Blütezeit: Farbe: Blätter rötlich marmoriert
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig winterhart T M


Salvia transsilvanica Salbei, transylvanischer oder Siebenbürgen-Salbei
Herkunft: Rumänien.
1853 wurde er erstmals von dem Botaniker Philipp Johann Ferdinand Schur beschrieben. Erst in den 80er Jahren wurden dieses Blühwunder im Handel entdeckt.
Sein Vorkommen ist heute in Russland, Europa und Amerika.
Synonyme: S. transylvanica, S. transsylvanica
Anbau/Anmerkung: Wie viele andere Salbeiarten lockt er Hummeln und Bienen an. Er soll auch Halbschatten vertragen.
Im Laufe der Zeit hat er sich zu einer ausdauernden Staude entwickelt, der allen Wintern getrotzt hat. Er breitet sich langsam durch Rhizome aus, die man mitunter auch zur Vermehrung abstechen kann. Durch Rückschnitt der Blüten erzielt man eine Dauerblüte.
Ernte: Leider konnte ich nicht recherchieren, welche Teilde der Pflanze geerntet werden. Die Samenkörner reifen hoffentlich nach der Blüte bei mir in den kommenden Jahren aus.
medizinische Verwendung: Er soll fiebersenkende, entzündungshemmende, beruhigende Wirkung haben und als Antiepileptika dienen können.
Soweit ich recherchieren konnte, sind diese erst 1999 experimentell untersucht worden.
Verwendung: Hierzu kann ich keine Angaben machen.
Vermehrung: Abnahme von Saatgut. Da ich den Salbei 2009 erst aus dem Samen gezogen habe, konnte ich noch kein Saatgut abnehmen.
Er lässt sich jedoch gut aus dem Samen ziehen.
Jedes Jahr kann ich von dieser schönen Pflanze Samen ernten und im Jahr 2012 hat er sich erstmalig selbst auf dem Pinienrindenweg ausgesät.
Bei kräftigen Pflanzen, lassen sich auch gut Rhizome abstechen und so weiter vermehren.
Höhe/Breite: Blütezeit: Farbe: blau
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig-winterhart


Salvia uliginosa Pfeffer Moor Salbei
Herkunft: Brasilien, Argentienen und Uruguay, wo sie auch wild wächst.
Der Botaniker George Bentham beschrieb ihn und benannte ihn nach seinem typischen Lebensraum „der Sümpfe und Moore“ – uliginosa.
1912 wurde S. uliginosa im Gartenbau eingeführt, beliebt wegen ihrer azurblauen Blüten .
Weitere Namen sind Pfeffer Salbei, Bog Sage, Sumpfsalbei oder Hummelsschaukel.
Anbau/Anmerkung: Die Blüten sollen ein Pfefferaroma haben, welches ich jedoch noch nicht probiert habe. In milden Gegenden ist sie mit Winterschutz ausdauernd. Bis –9 Grad soll er aushalten, danach wird es kritisch.
Einige Quellen beschreiben ihn als aggressiv im Wachstum. Vermutlich trifft das jedoch nicht für deutsche Witterungsbedingungen zu.
Die Blüten sind eine wunderschöne Bereicherung für den Garten.
Sonnig, gerne feuchter fruchtbarer oder sumpfiger Boden.
2010 habe ich eine kleine Pflanze bekommen, die ich in einen Kübel gepflanzt habe, ob ich ihn über den Winter bekomme, steht noch in den Sternen. Leider ist er mir im Erstversuch eingegangen. 2012 habe ich eine neue Pflanze erhalten, die ich im Gemüsebeet ausgepflanzt und vergessen hatte. Die Pflanze ist 1,70 hoch geworden und hat reichlich geblüht. Ich konnte sogar einige Samen abnehmen und habe sogar einen bewurzelten Steckling auf der kalten Fensterbank. Zum Winter habe ich ihn stark angehäufelt.
Ernte: mir noch nicht bekannt
medizinische Verwendung: Dazu konnte ich bisher nur wenig ermitteln:
Enthält den Wirkstoff Apigenin, der unter anderem auch in der Krebsforschung untersucht wird.
Salvia uliginosa; Lamiaceae; Blütenblätter; copigment; Apigenin-7 -O-Cellobiosidderivat; Apigenin-7 -O-Cellobiosidderivat-4 '-O-glucosid, Apigenin 7,4 '-O,O-Diglucosid
Verwendung: Mir nicht bekannt
Vermehrung: Soll durch Aussaat oder Stecklinge (halbreife im Spätsommer) erfolgen, konnte ich bisher jedoch nicht testen.
Samen konnte ich wenige ernten.
Höhe/Breite: Blütezeit: Sommer bis Herbst Farbe: blau-weiss
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig mit Winterschutz


Salvia tiliifolia (tiliaefolia ) Salbei, lindenblättriger
Herkunft: Mexico/ Mittel- oder Südamerika
Der Name tilifolia leitet sich vom lat. Namen der Linde ab und lässt auf die Form der Blätter schließen.
1794 wurde die Pflanze erstmalig durch den Botaniker Martin Henrichsen beschrieben. In warmen Ländern breitet sie sich rasch aus und bildet fast invasiven Charakter.
Diese Arte wird auch als Tarahumara Chia bezeichnet, ebenso wie Salvia hispanica. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob die Arten vermischt wurden, die Quellen von S. hispanica oder S. tiliifolia sprechen.
Seit 1997 ein 52 Tarahumara Indianer ein 100 Meilen Renenn in Kalifornien gewonnen hat ist der Name Tarahumara geläufig. Bei den Tarahumara gehört Chia zu den Grundnahrungsmitteln. Aufgrund des Gehalts an Antioxidatien, Omega 3 Fettsäuren, Mineralstofen und Vitaminen ist es eine gute Sportlernahrung und wird heutzutage auch schon als Unterstützung bei Diäten angeboten. Die alten Azteken wussten schon die Wirkung dieses Getränks als Hydrat zu nutzen.
Auch Tarahumara Chia oder Lindenleaf Sage genannt.
Anbau/Anmerkung: Durchlässige Erde und sonnige Standorte werden bevorzugt.
Die Anzucht ist einfach. Obwohl die Blüten eher unscheinbar sind, sind sie reichlich und die Pflanzen können als einjährige so manch unschöne Lücke im Garten füllen.
Im ersten Jahr (2010) habe ich diese Art auf der Fensterbank ausgesät und vorgezogen. Im Folgejahr (2011) hat sich der Salbei munter selbst im Garten ausgesät und auch die Schneckenangriffe auf die Beete prima überstanden. Scheinbar mögen die Schnecken die Jungpflanzen nicht oder die Campanulas waren einfach exquisiter.
Ernte: Die Samen können ab Spätsommer geerntet werden, wenn sie die Blütenhülsen bräunlich färben und beginnen trocken zu werden.
medizinische Verwendung: stärkend
Verwendung: Die Samen können angekeimt oder gemahlen als Backzutat verwendet werden. In Wasser eingeweicht ergeben sie eine gelatineartige Masse, können aber auch als Erfrischungsgetränk verwendet werden.
Das Laub kann als Gewürz oder Tee verwendet werden.
In Mexiko werden die Samen Geröstet oder gemahlen in Wasser gegeben. S entsteht eine gelartige Masse. Ein EL soll angeblich für 24 Stunden Energie reichen mit Zitronensaft verfeinert wird es als Getränk "chia fresca“ bezeichnet. In „alole“ wird Chia zusammen mit Mais (mehl) in Wasser gekocht und mit Honig, Piment und Chili gewürzt.
Vermehrung: An geschützten Orten sorgt diese Art reichlich für Selbstaussaat
Höhe/Breite: bis 1 Meter Blütezeit: Farbe: blau
Geruch und Geschmack: Charakter: einjährig


Salvia trijuga Salbei - dreiblättriger Salbei
Herkunft: Herkunft: China
chinesische Namen: San ye shu wei cao oder Xiao-Hong Shen
Salvia trjuga ist eine mehrjährige Salbei Art aus der Provinz Yunnan (Sichuan und Xizang). Er wächst dort auf Wiesen, in Tälern, Gebüschen und Wäldern in 1.900 bis 3.900 Meter Höhe.
Die Blütenfarbe ist als blau-lila mit gelben Flecken beschrieben.
Auch als San ye shu wei cao oder Xiao-Hong Shen bezeichnet.
Anbau/Anmerkung: S. trijuga soll frosttolerant sein, aber wie viele seiner Verwandten Trockenheit bevorzugen. Ähnlich wie S. glutinosa sind seine Blütenkelche klebrig.
Im ersten Jahr hat er den Winter 2012/2013 draussen leider nicht überlebt, vermutlich benötigt er doch einen Platz zum Überwintern. Ich habe ihn neu ausgesät und werde ihn weiterhin testen.
Ernte:
medizinische Verwendung: S. trijuga soll wie die meisten Salvie Arten antibakterielle, Antioxidans, Antitumor und herwirksame Eigenschaften haben, so wie entzündungshemmend bei sportlichen Aktivitäten.
In der chinesischen Medizin wird die Wurzel verwendet. Als „Xiao-Hong-Shen“ wird er von den Einheimischen in der Provinz Yunnan als Ersatz für Salvia miltiorrhiza (Danshen) verwendet, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu behandeln.
Verwendung:
Vermehrung: Samen lassen sich gut nach der Blüte abnehmen, da die Frosthärte nicht ganz sicher ist, kann ich die Sammlung empfehlen.
Höhe/Breite: Blütezeit: Juli Farbe: rosaviolett
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig-winterhart ?


Salvia repens Salbei - afrikanischer Räuchersalbei
Herkunft: Herkunft: Südarfrika
In Gebirgsregionen in Höhen von 1500 – 1800 Meter an grasbewachsenen Hängen und Kiesbänken. Das häufigste Vorkommen dieser Art ist in den Wiesen von Highveld. 27 eineimische Salvia Arten sind in Südafrika bekannt, von denen sich 4 in Europa und Amerika eingebürgert.
1833 beschrieb und benannte der Botaniker George Bentham diese Salbei Art.
Das Wort Repens bezieht sich auch den kriechenden Wurzelstock, der an seinen Wurzeln klumpenartige Rhizome bildet.
Anbau/Anmerkung: S. repens eignet sich gut als Kübelpflanze. Nach 2-3 Jahren bekommt er einen unordentlichen Wuchs und verträgt einen Rückscchnitt.
Duchlässiger Boden, volle Sonne, aber auch Nährstoffe, benötigt dieser Salbei. Dieser Salbei ist eine mehrjährige Art mit einer Frosthärte bis etwa minus 5 Grad.
Überwinterung – Ich versuche es im Kaltgewächshaus.
Ernte:
medizinische Verwendung: Aufgrund des harzigen Blattaromas wird er in Südafrika für Räucherzeremonien und Heilrituale verwendet.
Die Blätter werden auch traditionell für die Behandlung von Wunden genommen. Eine Abkochung der Wurzel soll bei Bauchschmerzen und Durchfall helfen.
Verwendung:
Vermehrung: Über Samen (Lichtkeimer) oder Stecklinge. Aber auch eine Teilung des Wurzelstocks soll möglich sein.
Die Steckling lassen sich im Herbst auch auf der kalten Fensterbank ziehen, ähnlich wie Pelargonien.
Sicherheithalber habe ich Samen abgenommen.(2012)
Höhe/Breite: Blütezeit: Juli-September Farbe: blau weiss
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig


Salvia verbenacea Salbei - Eisenkraut Salbei oder sizilianischer Salbei
Herkunft: Westeuropa, Mittelmeergebiet, Kanaren
Der natürliche Standort dieser Art ist auf trocken Wiesen und Brachland im Mittelmeergebiet.
Anbau/Anmerkung: Er bevorzugt trockene und sonnige Standorte.
Erhalten habe ich ihn 2010 als einjährige Art. Doch er steht nun schon im 3 Jahr bei mir im Garten und hat auch den Umzug schadlos überstanden. Er soll jedoch kurzlebigen Charakter besitzen.
Blüten konnte ich bisher noch nicht wirklich entdecken, die sind eher unscheinbar, dennoch ist er mit seiner niedlichen Blattrosette ein widerstandsfähiger Geselle.
Ernte:
medizinische Verwendung: Als Tee soll er gegen Bronchialinfekte und bei Verdauungsproblemen wirken. Als Waschlösung bei Wunden und Ausschlägen.
Im Hause verbrannt soll er wie viele Arten desinfizieren und gegen Schädlinge wirken.
Verwendung:
Vermehrung: Die Samen lassen sich leicht abnehmen.
Höhe/Breite: 10-80 cm Blütezeit: Farbe: blau unscheinbar
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig winterhart


Salvia scabra Raublatt Salbei - Costal Blue Salbei
Herkunft: Südafrika
Bei Salvia turkestanica, soll es sich angeblich auch häufig um S. scabra handeln.
Er wächst am Kap der guten Hoffnung an sandigen Küsten auf etwa 600 Metern Höhe. 1781 wurde er erstmals von Carl Linnaeus beschrieben.
Erst 1996 wurde die extrem anpassungsfähige Pflanze in kalifornischen Gärten eingeführt und sich seitdem in Frankreich, England und Italien verbreitet.
Scabra bezieht sich auf die Rauhheit der Blätter.
Angeblich sollen die Sutos diesen Salbei auch im Tabak verwendet haben. Aber ob die Angaben stimmen ist etwas zweifelhaft.
Anbau/Anmerkung: Zweijährige oder kurzlebige Staude. Ich habe 2013 Pflanzen aus dem Samen gezogen, die schon im selben Jahr zur Blüte gekommen sind. In der afrikanischen Wildnis sollen diese Pflanzen eine Höhe von bis zu 3 Metern erreichen können. Im Moment mag ich das bei 15 cm Höhe noch gar nicht so recht glauben.
Sie blüht jedoch ausdauernd und reichlich. Die Blüte beginnt zeitig und er schiebt ausdauernd Blüten nach.
Zur Winterhärte habe ich noch keine Erfahrungen sammeln können. Trockene und vollsonige Standorte werden bevorzugt.
Die Höhe von 3 Metern, die diese Pflanze in der Wildnis erreichen kann, ist in unseren Breiten eher unwahrscheinlich. Bisher hat er bei mir eine Höhe von etwa 30 cm erreicht..
Ernte:
medizinische Verwendung: Blätter und Wurzeln werden seit etwa 100 Jahren in Afrika medizinisch verwendet. Wofür konnte ich noch nicht ermitteln.
Sie soll antimikrobielle und antioxidative Eigenschaften besitzen.
Verwendung: nicht bekannt
Vermehrung: Die Pflanze lässt sich gut über Samen ziehen.
Höhe/Breite: Blütezeit: Farbe: kann variieren von blassrosa bis blass lila
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig


Salvia hierosolymitana Jerusalem Salbei
Herkunft: Östliches Mittelmeer, Zypern, Israel, Jordanien, Libanon, Syrien, Westjordanland. Andere Quellen beschreiben, dass er ursprünglich aus der Gegend von Jerusalem und den umliegenden Hügeln von Judäa stammen soll.
1853 wurde er erstmals von dem Botaniker Pierre Edmond Boisseier beschrieben. Er wird auch als königlicher Salbei bezeichnet.
Anbau/Anmerkung: Es soll sich um eine winterharte zweijährige oder kurzlebige Staude handeln.
Er soll volle Sonne benötigen, verträgt keine Staunässe, dafür aber Trockenheit. Wie er die Winter bei uns übersteht, kann ich noch nicht berichten, da ich ihn erst im Frühjahr 2013 ausgesät habe.
Er soll dazu neigen im Winter zu verrotten...
Ernte:
medizinische Verwendung:
Verwendung: In der lokalen Küche sollen die großen Blätter wie Weinblätter mit Fleisch oder Gemüse verwendet werden.
Vermehrung: Durch Aussaat, Teilung oder Stecklinge
Höhe/Breite: Blütezeit: Farbe: kastanienbraun-rosa
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig-winterhart


Österreichischer Salbei Salvia austriaca
Herkunft: Österreich
Der österreischische Salbei kommt auch in Ungarn bis hin zum Schwarzen Meer vor und gilt in Österreich als stark gefährdet.
Anbau/Anmerkung: Es soll sich um eine ausdauernde Staude handeln, deren natürlicher Standort auf Weide- Trockenrasen und lichten Gebüschen sein soll.
Die Winterhärte konnte ich noch nicht testen, ich habe Pflanzen im Juni 2013 erhalten, denke aber da er aus Österreich kommt, sollte er unsere Winter problemlos überstehen.
Ein typisches Merkmal ist der unangenehme Geruch.
Ernte:
medizinische Verwendung:
Verwendung: nicht bekannt
Vermehrung: Die Pflanze lässt sich gut über Samen ziehen.
Höhe/Breite: Blütezeit: Farbe: gelblich-weiss
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig-winterhart


Salvia stolonifera Creeping mexican Sage/Kriechender Mexikanischer Salbei
Herkunft: Mexiko
weitere Infos konnte ich noch nicht ermitteln.
Salvia lutescens var. stolonifera
Anbau/Anmerkung: Obwohl er aus Mexico kommt, soll er winterhart sein und sogar feuchten Schatten mögen. Das habe ich bisher noch nicht austesten können, da meine Jungpflanzen zunächst sonnig und eher sandig stehen, damit sie nicht von Schnecken gefressen werden.
Wie er die Winter bei uns übersteht, kann ich noch nicht berichten, da ich ihn erst im Frühjahr 2013 ausgesät habe.'
Ernte:
medizinische Verwendung:
Verwendung:
Vermehrung: Durch Aussaat, Teilung oder Stecklinge
Höhe/Breite: Blütezeit: Farbe: orangerot/ziegelrot
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig winterhart


Salvia radula rauher afrikanische Salbei/Südafrikanischer Salbei
Herkunft: Südafrika
Er wächst in Höhen von von 1.300 bis 1.900 und ist eng verwandt mit Salvia disermas. Die Blätter sind wollig behaart. Der Name „Scrappy“ sowie radula leitet sich von den rauh behaarten lanzettähnlichen Blättern ab.
Anbau/Anmerkung: Einige Quellen behaupten, er sei ziemlich winterhart. Ich werde es testen, habe ihn aber erst 2013 aus dem Samen gezogen. Angeblich soll er aber auch gut als 1jährige Pflanze zu ziehen sein.
Wie die Meisten seiner Arten bevorzugt er einen sonnigen Standort und durchlässigen Boden. Er soll sehr sehr trockenheitstolerant sein.
Ernte:
medizinische Verwendung: Er wird wegen seiner Anti-Malaria und antibakteriellen Eigenschaften erforscht
Verwendung:
Vermehrung: Durch Aussaat, Teilung oder Stecklinge
Höhe/Breite: Blütezeit: Farbe: orangerot/ziegelrot
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig winterhart



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