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Pflücke den Tag


NEWS: Das Gartentagebuch 2016 wird im 9. Jahr fortgeführt.

 
Oenothera biennis Nachtkerze, gewöhnliche
Herkunft: 1612 kam sie aus Nordamerika nach Europa und wurde schon bald danach wg. der essbaren Wurzel und der ölhaltigen Samen kultiviert. Theophrast benannte sie - deren Verzehr der Wurzeln das verlangen nach Wein weckt nach dem griech. oinos "Wein" und thera "Jagd".
Anbau/Anmerkung: Die Blüten, die sich in der Dämmerung entfalten, sind ein einzigartiges Naturschauspiel. Die Pflanze ist übrigens auch bei Nachtrschwärmern sehr beliebt. Sie hat nur leider den hang, sich manchmal etwas zu verselbstständigen. ihre Ansprüche sind gering, sonst würden sie nicht so zahlreich an Autobehnen uns Straßenrändern wachsen.
Ernte: Wurzeln im Herbst.
medizinische Verwendung: Nachtkerzenöl aus den winzigen Samen, wirkt gegen Haarausfall, Schuppenflechte, Neurodermitis, PMS Syndrom, bei hyperaktiven Kindern und anderen hormonellen Beschwerden. Es enthält die lebenswichtigen Gamma-Linolensäure, eine Vorstufe des Prostaglandins, eine hormonartige Substanz. Sie reguliert den Hormonhaushalt und wirkt blutreinigend. Soll nicht in Kombination mit Phenotiazin (Epilepsie) einnehmen.
Verwendung: Das Öl wird eingenommen. Blätter in Salat oder als Kraut in der Küche verwendet. Die Wurzeln werden als Gemüse, in Suppen oder Eintöpfen gegessen. Die grünen unreifen Samenkapseln werden gedämpft oder angedünstet.
Vermehrung: Darüber braucht man sich keine Gedanken machen, eher darum, wie man die Vermehrung verhindert (Abschneiden der Samenstände).
Höhe/Breite: Blütezeit: Farbe: gelb
Geruch und Geschmack: Charakter: einjährig E M



Eessbare bzw. Gemüsepflanze
DDuftpflanze
Mmedizinische Wirkung
SSchattenpflanze
TTeepflanze

 


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